BOB Balanced Office Fischerhöfe
Modulare Lichtplanung für klimaneutrale Arbeitswelten
Ort: Hannover
Kategorie: Büro & Verwaltungsbau
Ort: Hannover
Kategorie: Büro & Verwaltungsbau
BOB Fischerhöfe Hannover
Der BOB wurde von der BOB efficiency design AG als architektonisches, modulares Office-Serienprodukt nach einem ganzheitlichen Konzept entwickelt, in dessen Zentrum Energieeffizienz und langfristige Wirtschaftlichkeit für Mieter und Investoren stehen. In dem ESG-konformen Gebäude wird hocheffiziente Technik mit einer an den Anforderungen moderner Arbeitswelten orientierten Büroarchitektur kombiniert. Die Gestaltung des BOB wird zudem individuell auf den jeweiligen Standort und Mieter abgestimmt. So nimmt der BOB am Fischerhof in Hannover mit seiner Klinkerfassade Bezug auf die gewachsene Architektur der benachbarten Stadtviertel und der zuvor am Standort befindlichen Brauerei. Für E.ON, den Hauptmieter mit etwa 600 Arbeitsplätzen an diesem Standort im BOB Hannover, spielt die Wahl eines nachhaltigen Gebäudes als Firmenstandort eine zentrale Rolle, denn ein hocheffizientes Gebäude leistet auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeits- und Umweltstrategie von E.ON.
Das Balanced Office Building BOB in Hannover erinnert klassische Klinkerfassade an die industrielle Vorgeschichte des Standortes. Es entstand eine Architektur, die Austausch und Kommunikation fördert: Dachterrassen und Innenhöfe bilden den Rahmen für den entspannten Austausch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit einem Café und weiteren ergänzenden Dienstleistungsangeboten ist das BOB auch zu einem neuen Zentrum im Stadtteil Linden Süd geworden.
Modularer Lichtbaukasten
Die spannende Aufgabe für KOBER Lichtplaner bestand darin, ein modulares Lichtkonzept für moderne Arbeitswelten zu entwickeln, welches der Leitidee von BOB gerecht wird und als serielle, modulare Lichtlösung mit individuellen Konfigurationsoptionen auf die unterschiedlichen Entwicklungs- und Bauprojekte von BOB angewendet werden kann. BOB Hannover diente dabei als einer der ersten konkreten Anwendungsfälle des modularen Lichtkonzeptes. Aufgabe war es, dass die Beleuchtung schnell, ökonomisch und nachhaltig auf die 80 Architekturmodule und die damit verbundenen Haustechniklösungen angepasst werden kann, ohne, dass das Licht Projekt für Projekt wieder von Anfang bis Ende neu geplant werden muss. Neben den Anforderungen an eine moderne, atmosphärische und wahrnehmungsorientierte Beleuchtung wurden auch sämtliche (quantitativ) normativen Aspekte der Beleuchtung (DIN 12464 / Arbeitsstättenrichtlinien, Anschlussleistungen) modular durchgeplant. Dabei wurden Vorgaben für eine kollisionsfreies Zusammenspiel für angrenzende Gewerke entwickelt und ein Konzept für Lichtsteuerung und Lichtsensorik ausgearbeitet. Nachhaltigkeitsaspekte wie Vergleiche zum Primärenergie- und CO2-Fussabdruck der Beleuchtung, die Verwendung von Rezyklaten in den Leuchten, die Reparaturfähigkeit der ausgewählten Leuchten und auch die Recyclingfähigkeit am Ende des Lebenszyklus wurden methodisch analysiert und dienten als Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der Beleuchtungssystembaukastens.
Grundlage des modularen Beleuchtungsbaukastens bilden folgende Beleuchtungssysteme:
Technisches H-Profil als flexible Infrastruktur zur Aufnahme von Leuchten, Stromschienen und sonstiger Infrastruktur (Sensorik, Datenleitungen)
Direkt und indirekt abstrahlende arbeitsplatzgerechte Leuchteneinsätze für das H-Profil
Abgependelte Leuchten für Montage im H-Profil oder in Stromschienen
Strahler & arbeitsplatzkonforme Track-Downlights für Stromschienen montiert im H-Profil
Stehleuchten für individuelle Arbeitsplatzbeleuchtung
In Abstimmung mit dem zukünftigen Mieter kann das modulare Lichtkonzept bereits im Rahmen der Anmietung als „Phantomplanung“ abgestimmt und für den Mietzins kalkuliert werden. Die eigentlich Lichtplanung im Zuge der Mieterausbauplanung erfordert dann nur noch wenige Anpassungen an die konkreten Gegebenheiten.
Das modulare Lichtkonzept schafft Kostentransparenz und schnelle so wie verfahrenssichere Umsetzung im Interesse des Mieters und Vermieters.
Copyright Bilder: BOB AG / Johannes Vogt
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